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Amenophis I. Und Ahmes Nefertari: Untersuchungen Zur Entwicklung Ihres Posthumen Kultes Anhand Der Privatgrber Der Thebanischen Nekropole

PUBLISHER de Gruyter (05/28/2009)
PRODUCT TYPE Hardcover (Hardcover)

Description

Der vorliegende Band besch ftigt sich erstmals ausf hrlich mit dem Ph nomen der posthumen Verehrung eines k niglichen Paares, das aus der bergangszeit der zweiten Zwischenzeit zum Neuen Reich stammt, dem K nig Amenophis I. und seiner Mutter Ahmes Nefertari. Die K nigin stammt noch aus dem Geschlecht der Vertreiber der Hyksos und war mit ihrem Bruder Ahmose verheiratet, dem ersten K nig des Neuen Reiches. Ungew hnlich an diesem posthumen Kult ist nicht nur die Zusammensetzung von Mutter und Sohn als verehrtes Paar oder in sogenannten "K nigsreihen", sondern auch, dass ihr Kult erst 200 Jahre nach ihrem Tod einsetzt. Zudem wird die K nigin meist mit schwarzer Haut dargestellt, w hrend ihr Sohn die normale Farbe der M nner hat. Die Darstellungen befinden sich au erdem haupts chlich im "privaten" Bereich, zumeist in den Gr bern der thebanischen Nekropole, aber auch auf Stelen und Opfertischen von Privatleuten. Die chronologische Untersuchung der betreffenden Szenen in den Privatgr bern geht den Fragen nach dem Ursprung des Kultes und der ungew hnlichen Hautfarbe der K nigin nach. Diese beiden Punkte und die Darstellung von Mutter und Sohn, also von zwei Generationen, weisen vom "privaten"in den "k niglichen" Bereich. Das K nigshaus kn pft mit dem k niglichen Paar an eine erfolgreiche, innovative Zeit zu Beginn des Neuen Reiches an. Die zwei Generationen dr cken den Fortbestand der Dynastie aus, verst rkt durch die schwarze Farbe der K nigin, die den Aspekt der Fruchtbarkeit tr gt, in Anlehnung an das schwarze Land nach der berschwemmungszeit. Dies betont das f r den gypter so wichtige Zyklische, sich Regenerierende. Zu Beginn des Kultes befinden sich die Szenen fast ausschlie lich in den Gr bern hoher Beamter, die direkten Kontakt zum K nigshaus hatten und somit wohl einen Teil der "K nigshausphilosophie" in ihren Gr bern darstellten.

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Product Format
Product Details
ISBN-13: 9783110204612
ISBN-10: 3110204614
Binding: Hardback or Cased Book (Sewn)
Content Language: German
More Product Details
Page Count: 192
Carton Quantity: 0
Country of Origin: DE
Subject Information
BISAC Categories
History | Ancient - General
History | History - Ancient & Classical
Grade Level: Post Graduate - Post Graduate
Library of Congress Control Number: 2014399666
Descriptions, Reviews, Etc.
publisher marketing

Der vorliegende Band besch ftigt sich erstmals ausf hrlich mit dem Ph nomen der posthumen Verehrung eines k niglichen Paares, das aus der bergangszeit der zweiten Zwischenzeit zum Neuen Reich stammt, dem K nig Amenophis I. und seiner Mutter Ahmes Nefertari. Die K nigin stammt noch aus dem Geschlecht der Vertreiber der Hyksos und war mit ihrem Bruder Ahmose verheiratet, dem ersten K nig des Neuen Reiches. Ungew hnlich an diesem posthumen Kult ist nicht nur die Zusammensetzung von Mutter und Sohn als verehrtes Paar oder in sogenannten "K nigsreihen", sondern auch, dass ihr Kult erst 200 Jahre nach ihrem Tod einsetzt. Zudem wird die K nigin meist mit schwarzer Haut dargestellt, w hrend ihr Sohn die normale Farbe der M nner hat. Die Darstellungen befinden sich au erdem haupts chlich im "privaten" Bereich, zumeist in den Gr bern der thebanischen Nekropole, aber auch auf Stelen und Opfertischen von Privatleuten. Die chronologische Untersuchung der betreffenden Szenen in den Privatgr bern geht den Fragen nach dem Ursprung des Kultes und der ungew hnlichen Hautfarbe der K nigin nach. Diese beiden Punkte und die Darstellung von Mutter und Sohn, also von zwei Generationen, weisen vom "privaten"in den "k niglichen" Bereich. Das K nigshaus kn pft mit dem k niglichen Paar an eine erfolgreiche, innovative Zeit zu Beginn des Neuen Reiches an. Die zwei Generationen dr cken den Fortbestand der Dynastie aus, verst rkt durch die schwarze Farbe der K nigin, die den Aspekt der Fruchtbarkeit tr gt, in Anlehnung an das schwarze Land nach der berschwemmungszeit. Dies betont das f r den gypter so wichtige Zyklische, sich Regenerierende. Zu Beginn des Kultes befinden sich die Szenen fast ausschlie lich in den Gr bern hoher Beamter, die direkten Kontakt zum K nigshaus hatten und somit wohl einen Teil der "K nigshausphilosophie" in ihren Gr bern darstellten.

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